Kleeblatttour im Heckengäu

Möttlingen - Münklingen

Auf dem aussichtsreichen Gäurandweg verläuft die Tour vorbei an der Jakobshütte, die an einem früheren Pilgerweg liegt. Was stellte der Teufel mit den Heckenrosen an und wie sorgten die Münklinger Hutzelburger für den Winter vor?

Ausgedehnte Hecken und Streuobstwiesen säumen den abwechslungsreichen Weg.  Wir begeben uns ein Stück in den heute verwunschenen Landgraben hinein und  schwenken dann für das erste Kleeblatt auf den Büchelberg ein.  Das Naturschutz-gebiet mit der Wacholderheide ist typisch für die Kuppen im Heckengäu und beherbergt seltene Tier- und Pflanzenarten. Das zweite Kleeblatt führt um die Kuppelzen herum und mit dem dritten geht es zurück durch Wald und Flur.

Dauer: 4,5 Stunden (9 km)

Treffpunkt: Parkplatz am Sportplatz Möttlingen, Köpflesweg

GPS: 48.7652316, 8.8035049

Die alte Schwarzwaldbahn - die neue Hessebahn

Weil der Stadt - Schafhausen- Ostelsheim

Auf dieser Strecke wird die Geschichte der alten württembergischen Schwarzwaldbahn von 1872- 1983 lebendig und steht im Spannungsfeld zu der neuen Hermann-Hesse-Bahn, die voraussichtlich nach 2024 eröffnet wird. 
Der neue Tunneldurchbruch ist schon erfolgt und die alten Gleise liegen im Dornröschenschlaf...

Von Weil der Stadt aus wandern wir mit Sicht auf die Gleise der Bahnstrecke und erfahren Altes und Neues zur Geschichte der Bahn. Dabei streifen wir durch Streu-obstwiesen und kleine Wälder und erleben herrliche Ausblicke in unsere Kultur-landschaft. Wir sehen den neuen Tunneleingang von Schafhausen und die still-gelegten verwunschenen Gleise der historischen Bahnstrecke eingegraben im Hacksberg. In Richtung Ostelsheim geht es über den Malerbuckel mit tollem Panoramablick zurück. Hermann Hesses Gedanken begleiten uns...

Dauer: 4,5 Stunden (10 km)
Treffpunkt: EDEKA-Parkplatz in Weil der Stadt an der Wolldecke
GPS: 48.7490386, 8.8729345

Schwipp-Schwapp und Binders Wäldle 

Weil der Stadt

Ein Totenkopf an der Friedhofsmauer erzählt eine tragische Geschichte über den nassen Tod an der Würmbrücke und ein Fassbinder erschafft sich zeit seines Lebens vor 200 Jahren ein verstecktes Refugium, über das wir staunen

Nach dem Kraftort Predigtplatz mit den alten Linden geht es über das Naturschutzgebiet  Mittelberg mit dem schönsten Blick auf das Reichsstädtchen Weil der Stadt.

Ab  20 Teilnehmern können wir uns vom Bauern Haug die Milchkuhhaltung, die freilaufenden Hühner und seine regionalen Produkte zeigen lassen und sie genießen.


Dauer: 3,5 Stunden (8 km)
Treffpunkt: Parkplatz am Friedhof in Weil der Stadt, Sägeweg

GPS: 48.7473956, 8.8765434

Wanderglück Venusberg

Aidlingen

„Im Wandern liegt ein besonderer Zauber - es verwandelt Räume in Horizonte“.
Dieses Motto begleitet uns auf der Tour, die auf naturnahen Wegen und Pfaden durch das größte Naturschutzgebiet im Landkreis Böblingen führt.  
Dazu gibt es Gedanken zum „Wanderglück“.

Ein Glaskunstwerk und die Reste einer versteckte Funknavigationsanlage werden genauer betrachtet. Die mühselige Feldarbeit der Aidlinger „Stoibeich“ wird deutlich und warum die geliebte Tätigkeit des Mostens sich nicht mit den „Bachscheißern“ verträgt. Auf dem zweiten Wanderabschnitt gibt es Kurzweiliges und Nachdenkliches

zum Glück des Wanderns: „Wanderwege“, „Natur“, „Entschleunigung“, „Rast“ und „Gesundheit“.

Dauer: 4 Stunden (10 km)

Treffpunkt: Wanderparkplatz beim Kirchtalhof in Aidlingen

GPS: 48.6866123, 8.8899238

Der kleine Teinacher

Bad Teinach

Auf dem Premiumwanderweg hinter dem Freibad geht es mit Panoramasicht oberhalb des Kurparks vorbei am Dichter Scheffel und der Jahrhundertbank. Auf steinernen Tritten überqueren wir die Teinach...

Im Wald ersteigen wir 130 der 600 Mathildenstaffeln, die zu Ehren der württem-bergischen Königin Mathilde mitsamt den steinernen Ruhebänken angelegt wurden. Der Weg windet sich um spektakuläre Felsformationen. Entlang der Wolfs-schlucht führen lichte Pfade. Wie in einem Märchenwald zeigen sich Moosbärte an den Zweigen und hie und da taucht eine Märchenfigur auf. Im Kurpark geht es vorbei an dem sagenumwobenen Hirsch, der die Heilwasserquelle entdeckt haben soll. 
Den Abschluss bildet ein kurzer Besuch der Teinacher Nudelmanufaktur.


Dauer: 3 Stunden (8 km)

Treffpunkt: Parkplatz am Freibad Bad Teinach.

GPS: 48.6888766, 8.6950983

Rund um Zavelstein

Zavelstein 

Vom Wanderheim ausgehend erfahren wir auf dem Weg nach Rötenbach, wie die berühmten Krokusse hierher kamen, die zu Beginn des März tausende Besucher anziehen. Wo könnte zu früherer Zeit der sagenhafte Hirsch angeschossen worden sein, der im Tal die Teinacher Heilquelle entdeckt hat?

Was hat „Tofu“ mit den Zapfen der Fichten und Tannen zu tun und wo landeten schließlich die wertvollen „Holländertannen“, die bis ins 20. Jahrhundert auf der Nagold geflößt wurden?

Im ehemals kleinsten Städtle Zavelstein gibt es viel zu entdecken...


Dauer: 4 Stunden (9,5 km)

Treffpunkt: Parkplatz am Wanderheim Zavelstein

GPS: 48.6998595, 8.6964178

Riese.Quell.Liebenzell.

Bad Liebenzell

Wir begeben uns auf die sagenhaften Spuren des Riesen Erkinger, der die Burg in Bad Liebenzell erbaut haben soll. Im zweiten Teil der Wanderung geht es um die Quellen im Kurpark und um die wechselvolle Geschichte als Kurort.

Nach einem kurzen Aufstieg sehen wir das Kinderhaus, die Weinfässer für den Bau der Burg und erfahren bei seinem Riesentisch, dass der grausame Riese junge Frauen zum Fressen gern hatte! Vom Aussichtspunkt „Schönblick“ und von der Burg hat man herrliche Ausblicke auf das zauberhafte Städtchen und den Stadtsee. 

Wer treibt im Lengenbachtal nachts sein Unwesen? Im  Kurpark wird die alte Heilbadtradition lebendig, der Apothekergarten zeigt uns Heilpflanzen zum Anfassen und im neuen Sophie - Park gibt es philosophische Weisheiten aus allen Epochen.

Dauer: 3,5 Stunden (7,5 km)

Treffpunkt: Parkplatz der Paracelsus-Therme, Reuchlinweg

GPS: 48.7705903, 8.7338392

Waldenserwege um Neuhengstett

Neuhengstett 

Wir folgen dem früheren Weg der Waldenser, die ihres Glaubens wegen aus den französisch-italienischen Alpen vertrieben wurden.
Nach langem Fluchtweg fanden sie im September 1700 Heimat in Neuhengstett.

Mühselig war es, die zugewiesene „rote Erde“ zu bewirtschaften, da sie lehmig und wenig fruchtbar war. Streit mit den alteingesessenen Nachbarn um Weidegründe und die Viehtränke blieb auch nicht aus. Der Herzog von Württemberg musste eingreifen.

Wir wandern auf Teilstrecken des europäischen Kulturfernwanderweges der Hugenotten und Waldenser und erfahren dabei, wie sich die „Welschen“ hier einlebten.

Durch die verwunschene Fuchsklinge plätschert munter der Tälesbach. Höhepunkt ist der Waldenserpark in Neuhengstett, in dem die Geschichte von damals und heute anschaulich dargestellt wird. 


Dauer: 3,5 oder 4,5 Stunden (7km oder 10km)

Treffpunkt: Parkplatz der Sektkellerei Schnaufer, Althengstett

GPS: 48.724289, 8.777051

NEU: Flößergeschichten im Teinachtal

Bad Teinach

Auf der Tour erfahren wir, wie anstrengend und rußig die Arbeit der Köhler war, die mit Hilfe eines Holzmeilers Holzkohle verschwelten. Die Flößer mussten die gefällten Holzstämme von den Hängen ins Tal bringen, im Wasser als Flöße zusammenbinden und weiter-transportieren.

Das Gold des Schwarzwaldes waren die Wälder, die als Bauholz und für den Schiffsbau bis hin nach Holland auf Reisen gingen. Dafür boten sich die Wasserwege Nagold, Enz und Neckar an, welche die langen "Gestöre" bis nach Amsterdam schwemmten. Was ereignete sich dabei auf den gefährlichen Strecken mit Wehren und "Ellbogen"?
Die Flößer waren mutige Burschen, die den Gefahren trotzten und gutes Geld verdienten...
Wir werfen einen Blick in die Glasmühle, wo in der 5. Generation Holz gesägt und verarbeitet wird.


Dauer: 4,5 Stunden (9 km)

Treffpunkt: Wanderparkplatz Teufelsbrücke Teinachtal (hinter Bad Teinach)

GPS: 48.68596, 8.67582

Wissenswertes

Ausrüstung

Welche Ausrüstung benötige ich?

Touren

Sind die aufgeführten Touren auch veränderbar?

Einkehr

Können wir anschließend gemütlich zusammensitzen?

Kosten

Was kostet der Spaß?

Schön hier! Schön wars!

„Grüße und danke für die tolle Führung und Tour!“ (Gerno B.)

„Schön war’s bei perfekter, liebenswerter und kompetenter Organisation!“
(Stefan U.)
 
„Die Wanderung war perfekt gelungen! Nochmals vielen Dank für diesen abwechslungsreichen Tag!“
(Heidi B.)
 
„Vielen Dank für deine interessanten Wanderungen – freue mich schon darauf, bei der nächsten Tour wieder mitzulaufen! Herzlichen Dank für deine tolle Naturführung!“ (Gaby H. und Patrick)

„Herzlichen Dank für den schönen gestrigen Tag! Deine Gedankenimpulse fand ich sehr interessant. Ich hatte das Gefühl, einen herrlich entspannten Sonntag verbracht zu haben. Erst als im Briefkasten eine Zeitung lag, wurde mir klar, dass ich schon einen Tag weiter gewesen war.“ ( Giesela H.)

„Ich kam ganz gestresst an und habe bei der Führung alle Anspannung abgelegt, weil ich ganz im Augenblick eingetaucht war. Hinterher fühlte ich mich herrlich entspannt und gelöst!“ (Sabine F.)
 
„Die von dir ausgesuchte Strecke war einfach traumhaft schön! Einmal die wundervollen weiten Ausblicke, die kleinen Highlights unterwegs und die vielen hochinteressanten Erklärungen. Die volle Wandertasche mit Riechproben, Sichtbeispielen und dem leckeren Birnoh sprechen für sich.“ (Gundi O.)

„Neben der wunderschönen Landschaft und den wirklich interessanten Erklärungen
(die überaus gründliche Vorbereitung war nicht zu übersehen) sind wir von einem zum nächsten Höhepunkt gewandert. Diese wunderschönen Stunden wirken noch in mir nach.“ (Georg K.).

„Eine tolle Möglichkeit, mal unsere nächste Umgebung richtig kennenzulernen! Da merkt man, dass man nicht immer auf die Alb fahren muss, um Schönes zu sehen und Interessantes zu erfahren!“ (Elfriede B.)